Führungskräfteentwicklung in der Transformation

Ein Automotive-Zulieferer steht vor Reorganisation, Stellenabbau und einem grundlegenden Wandel des Geschäftsmodells. Das Kundenprojekt zeigt, wie 45 Führungskräfte zu aktiven Gestalter:innen der Transformation durch eine zehnmonatige Learning Journey wurden.

Ausgangssituation

Führung im Wandel

Ein Automotive-Zulieferer steht vor Reorganisation, Stellenabbau und einem grundlegenden Wandel des Geschäftsmodells. Rund 45 mittlere Führungskräfte sollen Orientierung geben, Entscheidungen treffen und bereichsübergreifend handeln.

3.800

Mitarbeitende im Stammwerk

45

mittlere Führungskräfte

5

zentrale Transformationshürden

Die Herausforderung

Was Führung im Alltag blockiert

Wenn Transformation zur Führungsfrage wird: Ein Automotive-Zulieferer steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Ein großer Teil des bisherigen Geschäfts verliert durch die Elektromobilität an Bedeutung. Gleichzeitig laufen Reorganisation und Stellenabbau. Leistungsträger:innen verlassen das Unternehmen, die Belegschaft ist verunsichert.

Zu wenig Orientierung

Entscheidungen werden nach oben delegiert. Führungskräfte fallen unter Druck in ihre frühere Rolle als Fachexpert:innen zurück.

Zu wenig Klarheit in der Kommunikation

Bei schwierigen Nachrichten dominieren Zurückhaltung und Schweigen. Gerüchte entstehen, Mitarbeitende verlieren Orientierung.

Zu wenig gemeinsame Verantwortung

Gewachsene Bereichsgrenzen bremsen die Zusammenarbeit und damit wichtige Transformationsvorhaben.

Der Lösungsweg

Eine Learning Journey aus dem konkreten Bedarf

Statt eines weiteren Einzeltrainings wurde eine zehnmonatige Learning Journey entwickelt. Ausgangspunkt war eine strukturierte Analyse der Führungssituation. In einem Co-Creation-Prozess entstand daraus ein gemeinsames Leadership Manifest als Orientierung für die weiteren Module.

Die Veränderung

Drei Momente, in denen neue Führung sichtbar wurde

Die Wirkung

Messbar machen, was sich in Führung verändert

≥ 20%

Führungsverhalten: Steigerung in Kommunikation, Entscheidungs-stärke und Empowerment im 360° Feedback

-25%

High-Performer-Fluktuation
gegenüber dem Vorjahreszeitraum

3 von 5

Transformationsinitiativen
mit messbarem Fortschritt durch veränderte Führungsqualität

≥ 90%

Programmabschluss
als Indikator für Akzeptanz und Verbindlichkeit

Stehen Ihre Führungskräfte vor einer ähnlichen Aufgabe?

Gemeinsam klären wir Ihre Ausgangslage, die relevanten Zielgruppen und die Entwicklungshebel mit dem größten Einfluss. Buchen Sie einen persönlichen Beratungstermin oder melden Sie sich bei uns per E-Mail über unser Kontaktformular.

Online-Beratungstermin

Persönliche Beratung

Sie haben Fragen zu unseren Entwicklungsprogrammen für Führungskräfte? Gerne beantworten wir Ihr Anliegen in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch. Wählen Sie dazu einfach einen passenden Termin aus, das Gespräch findet online via MS Teams statt.

Celine Oechler

und ihr Team beraten Sie gerne.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wie unterstützt Führungskräfteentwicklung eine Unternehmenstransformation?

Transformation verändert nicht nur Strukturen und Prozesse, sondern stellt auch neue Anforderungen an Führung. Führungskräfte müssen Orientierung geben, Entscheidungen unter Unsicherheit treffen, Veränderungen verständlich kommunizieren und Mitarbeitende aktiv einbinden sowie mitnehmen. Gezielte Führungskräfteentwicklung schafft dafür einen gemeinsamen Orientierungsrahmen und übersetzt die Anforderungen der Transformation in konkretes Führungshandeln.

‍

Welche Kompetenzen benötigen Führungskräfte bei Reorganisation und Stellenabbau?

Reorganisationen stellen Führungskräfte vor besondere Herausforderungen: Klarheit über die eigene Rolle und ihren Handlungsspielräume gewinnen, transparent kommunizieren – auch dann wenn noch nicht alle Antworten feststehen – und ihren Teams trotz Unsicherheit Orientierung geben. Hinzu kommen Entscheidungsfähigkeit,Selbstreflexion und die Fähigkeit, Zusammenarbeit über bestehendeBereichsgrenzen hinweg zu fördern.

Das Be6! Leadership Framework verbindet diese Anforderungen mit konkreten Kompetenz- und Handlungsfeldern und bietet Führungskräften damit einen praxisnahen Entwicklungsrahmen für ihre jeweilige Situation.

Wie kann die Wirkung eines Führungskräfteentwicklungsprogramms gemessen werden?

Wirkungsmessung beginnt idealerweise schon vor dem Programm. Gemeinsam werden Entwicklungsziele, Ausgangswerte und passende Messgrößen definiert. Je nachZielsetzung können sowohl auf organisationaler als auch auf individueller Ebene beispielsweise Veränderungen im Führungsverhalten, Mitarbeiterengagement, Fluktuation, der Transfer in den Arbeitsalltag oder der Fortschritt strategischer Initiativen betrachtet werden.

Dabei sollte nicht nur gemessen werden, ob Teilnehmende mit einem Programm zufrieden waren, sondern was sich anschließend im Führungsalltag verändert. Analyse, Umsetzung und Evaluation sind deshalb Bestandteil einer systematischen Führungskräfteentwicklung.

Welche Rolle spielen Coaching und KI-gestützte Lernbegleitung?

Coaching und KI-gestützte Lernbegleitung können Entwicklungsprogramme wirkungsvoll ergänzen. Im 1:1-Coaching lassen sich individuelle Führungsfragen in einer Tiefe bearbeiten, die in einem Gruppenformat nicht möglich ist. KI-gestützte Lernbegleitung kann darüber hinaus personalisierte Impulse und Transferaufgaben bereitstellen und damit das Lernen zwischen den gemeinsamen Modulen unterstützen.

Beide Formate ersetzen das Entwicklungsprogramm nicht. Ihre Stärke liegt darin, gemeinsames Lernen mit individueller Entwicklung und kontinuierlichem Praxistransfer zu verbinden. Je nach Bedarf können solche ergänzendenFormate in die Entwicklungsprogrammefür Führungskräftentegriert werden.